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Wochenrückblick

Merkels Wochenrückblick 11. - 18. Juli 2021

In der zurück liegenden Woche haben uns dann die schlimmen Bilder der Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz erreicht. Nach den Meldungen im Radio erschien die Lage nicht allzu tragisch aber die folgenden Fernsehbilder sprachen dann eine ganz andere Sprache. Die Gefahrenabwehr des Kreises GG beorderte auch einen Einsatzleitwagen der Gemeinde Büttelborn ins Krisengebiet, mit drei Kameraden unserer Wehr mit an Bord. Es ging direkt nach Erftstadt, eine der am meisten betroffenen Städte in NRW und Alexander Schüßler beschrieb die Situation vor Ort als heftig. Laut seiner Aussage sind die realen Bilder viel schlimmer als im Fernsehen und die Naturgewalten die dort wirkten, seien ein Stück weit surreal und beklemmend. 

Ich möchte unseren 3 Kameraden Alexander Schüßler, Niklas Emmer und Tobias Barthel danken für ihren unermüdlichen und spontanen Einsatz. Am gestrigen Sonntag kamen die drei Kameraden zum Glück wieder gesund nach Hause und auf eine Ersatzmannschaft wurde seitens der Gefahrenabwehr verzichtet. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen und ich hoffe, die Spendenbereitschaft wird annähernd so hoch sein wie beim Elbe Hochwasser Anfang des Jahrtausends. Viele Menschen in den betroffenen Regionen in NRW und Rheinland-Pfalz haben statistisch gesehen keine Elementarversicherung und somit wären die Spenden gut aufgehoben, um nicht zum persönlichen Verlust, auch noch die materiellen Schäden bewältigen zu müssen. 

Des Weiteren fand am vergangenen Samstag die Mitgliederversammlung der Ortsteilfeuerwehr in Büttelborn statt und dabei wurde auch ein neuer Wehrführer gewählt. In seiner Abwesenheit aufgrund des Katastrophenschutzeinsatzes in Erftstadt, wurde Alexander Schüßler zum alten und neuen Wehrführer der Büttelborner Feuerwehr gewählt. Seine Stellvertreter sind Tobias Graf und Tobias Krauß. 

Als Jugendwart wurde Marcel Schüßler gewählt und es freut mich, dass sich wieder genügend Ehrenamtliche gefunden haben, die diese Ämter (zum Teil) neu besetzen. 


Am kommenden Donnerstag werden wir nun auch offiziell die bereits in Betrieb genommene Schnellladesäule am Haus Monika einweihen. Mittlerweile ist auch eine Laterne installiert worden um die Säule auch bei Nacht zu finden. In den gängigen Apps ist diese Lademöglichkeit bereits implementiert und es sollte somit kein Problem mehr darstellen für Auswärtige die Säule zu finden. Dies bezüglich möchte ich eine Lanze für meinen Amtskollegen Erhard Walter aus Groß-Gerau brechen. Er wurde ja für die Anschaffung seines neuen Dienstwagens in den vergangenen Wochen kritisiert und es wurde in Frage gestellt, warum nun ein Stern als Marke gewählt wurde, anstelle eines Blitzes. Bei mir persönlich stand zwar kein Hybrid als neuer Dienstwagen zur Disposition, sondern ein voll elektrisches Fahrzeug aber ich habe wahrscheinlich dieselbe leidvolle Erfahrung machen müssen, wie der Bürgermeister unserer Kreisstadt. Bevor ich ins Bürgermeisteramt kam, fuhr ich bereits einen voll elektrischen Opel Ampera-e und war vollauf begeistert von diesem Auto. Somit holten wir seitens der Verwaltung Angebote für das Nachfolgemodell Opel Mokka-e ein aber diese waren ernüchternd. 

Zum einen hat das Fahrzeug nur eine 50 kWh-Batterie (der Ampera-e hatte immerhin 60 kWh) und damit auch eine geringere Reichweite als das Vorgängermodell, aber die enorm lange Lieferzeit von größer 12 Monaten und obendrein der höhere Leasing-Preis, gaben dann den Ausschlag für einen ID.3 von Volkswagen mit 77 kWh Batteriekapazität und einer Reichweite jenseits von 450 Kilometern. 

Mir kam es zum Teil so vor, als wolle Opel gar kein Auto verkaufen. Dafür sprechen auch viele Hinweise von Opel Mitarbeitern, die aktuell nicht wissen, wie es mit ihnen und ihrem Arbeitgeber weitergeht. Auch das Ausscheiden von Herrn Lohscheller wirft ein schlechtes Licht auf die Marke Opel und meine persönlichen Erfahrungen in jüngerer Vergangenheit, lassen nichts gutes aus Rüsselsheim erwarten. 

Die Belegschaft kann einem Leid tun, denn die Zusagen inkl. Jobgarantie werden zum Großteil nicht gehalten und man ist über jeden Mitarbeiter/in froh, der das Unternehmen verläßt. Die beiden Dienstwagen Anschaffungen in Groß-Gerau und Büttelborn sind nur eine kleiner Beleg dafür, wie die derzeitige Unternehmensphilosophie ist, und man darf gespannt sein, welche Rolle Opel unter dem Dach der Stellantis AG in Zukunft spielen wird. 


Zu Beginn der neuen Woche starten auch die Ferienspiele in der Großgemeinde Büttelborn unter Corona Bedingungen. Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir auf eine offizielle Auftaktveranstaltung verzichtet aber ich wünsche dem Team um Anna Rettig und Marco Veschi viel Spaß mit den Kindern und einen reibungslosen Ablauf der Ferienspiele 2021. 


Zum Schluß meines Wochenrückblicks auch noch eine gute Nachricht aus unseren Kitas. Die Pilotphase der Lollytests ging ohne einen einzigen positiven Fall über die Bühne und auch die Bereitschaft der Eltern daran teilzunehmen, wuchs von Woche zu Woche. Anfangs war man aufgrund der niedrigen Inzidenzzahlen in Büttelborn noch skeptisch aber diese Skepsis wich dem Verständnis, aussagekräftige Zahlen für den kommenden Herbst im U6-Bereich zu benötigen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Elternschaft für ihr Entgegenkommen und ich möchte die Gelegenheit nutzen, weiterhin Werbung für den Erzieherinnen Beruf zu machen und nochmals darauf hinzuweisen, sich bei der Gemeinde Büttelborn als Erzieher oder Erzieherin zu bewerben. Wir haben derzeit 10 Stellen nicht besetzt und dies werden aufgrund des Ausbaus der Kitas (aktuell Kita Regenbogen und Dreißigruten) tendenziell mehr. Also bewerben sie sich noch heute bei der Gemeinde Büttelborn und scheuen sie sich nicht davor. 


Ich wünsche ihnen einen guten Start in die Sommerferien und bleiben sie gesund


Ihr Bürgermeister Marcus Merkel