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Einschulung

Einschulung auf eine ganz andere Art

Aufregend ist der erste Schultag immer – für alle Erstklässler*innen aber auch für deren Eltern und Geschwister sowie für alle Freunde und Verwandte, die den neuen Lebensabschnitt begleiten.

Coronabedingt musste dieses Mal aber natürlich leider alles etwas anders ablaufen!

Alle Beteiligten waren extrem gefordert: Die Lehrer*innen, Elternbeiräte und die Fördervereine  der Grundschulen, aber allen voran die Hauptakteure - unsere Schüler*innen.

Schon vor der Einschulung, bei der Verabschiedung in den Kindergärten, war die Situation ganz speziell. Die gewohnte Herzlichkeit beim „Tschüss sagen“ konnte natürlich leider auch dort nicht  

voll ausgelebt werden, die bekannten Hygienevorschriften mussten beachtet werden.

Mit Spannung wurde der große Tag erwartet!

Am 17. August war es denn endlich soweit. Die Erich-Kästner-Schule in Klein-Gerau machte am Montagnachmittag den Anfang. Hier waren  es  42 Schüler*innen, aufgeteilt in 2 Klassen, die von Frau Posner, der Schulleiterin, klassenweise herzlich begrüßt wurden. Darauf folgten Pfarrer Gärtner aus Geinsheim und Bürgermeister Marcus Merkel, beide brachten auch kleine Präsente zum Schulanfang mit. In Hinblick auf einen sicheren Schulweg war der dringende Hinweis des Bürgermeisters doch bitte den Weg über das Gaßtreppchen den Kindern einzuprägen. Die Gemeinde versucht aktuell das Projekt in Verbindung mit der Deutschen Bahn zur Sanierung des Gaßtreppchens zu forcieren. 

Als Besonderheit hatte jedes Kind ein Puzzleteil mit Foto dabei. Dieses wurde an eine mobile Wand zur jeweiligen Klasse gepinnt und das Ergebnis in der Pausenhalle aufgestellt. 



Am Dienstagvormittag freuten sich dann die Erstklässler*innen in Büttelborn auf ihren besonderen Tag. Die Pestalozzischule startete mit 68 Schüler*innen in 3 Klassen in das erste Schuljahr.

Bereits um 8:30 machten die Schüler*innen der 1a den Anfang. In Reih und Glied und ganz aufgeregt warteten sie an der Sporthalle auf den Einlass. Abstandhalten, Hände desinfizieren und Mund- und Nasenschutz tragen, das funktionierte alles ganz reibungslos und selbstverständlich.

Frau Rittelmeyer, die Schulleiterin, begrüßte herzlich, ebenso Bürgermeister Merkel. In seiner Ansprache informierte er, dass sich die Bauarbeiten im Gräwelsche verzögert haben. „Wir wären rechtzeitig zum Schulbeginn fertig geworden – aber dadurch, dass die Anwohner die Gelegenheit auch genutzt haben, um Sanierungsmaßnahmen an ihren Häusern vorzunehmen und da die Auftragslage der Handwerksbetriebe sehr gut ist, hat es doch leider ein wenig länger gedauert.

Diese Woche werden wir aber fertig, so dass der Schulweg ab dem 28. August wieder einfacher und auch wieder sicherer wird.“ Danach wurde zur Begrüßung ein Film gezeigt. Die Schüler*innen der 2-, 3- und 4ten Klassen stellten sich vor und nahmen die Neulinge auf einen spannenden Rundgang mit durch Schule und Schulhof. Mit dem Klassenlehrer Markus Bardinger und der Referendarin Kerstin Flegler ging es dann im Klassenverband in den Klassenraum der 1a. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde überreichte Bürgermeister Merkel, wie auch bereits in Klein-Gerau, jedem Kind ein kleines, persönliches Willkommensgeschenk, bevor er sich auf den Weg machte, die weiteren Neuankömmlinge zu begrüßen. 



Am Mittwoch folgte dann die Einschulung in Worfelden. Insgesamt 39 Schüler*innen wurden hier in zwei Klassen eingeschult. Die Schulleiterin Frau Pöhland begrüße die Erstklässler*innen herzlich und übergab das Wort an Bürgermeister Merkel. Auch er hieß die Kinder ganz herzlich willkommen und dankte, ebenso wie in Büttelborn und Klein-Gerau, den Lehrer*innen für den tollen Einsatz und die Kreativität zum Schulbeginn in dieser „anderen Zeit“. Den Elternbeiräten und den Beteiligten der Fördervereine dankte er für die große Unterstützung, diesen Tag, im Rahmen der Möglichkeiten, als einen ganz besonderen Tag mitgestaltet zu haben.

Im Dialog mit den Eltern wurde in Worfelden das Thema eines Zebrastreifen über die Kreisstraße gefordert sobald die Interimsschule aufgrund der Umbaumaßnahmen parallel zur Sporthalle verlegt wird. Bürgermeister Merkel sagte zu, diese Forderung der Eltern im Blick zu behalten und hier eine mögliche Umsetzung anzustreben, um den Schulweg auch in Worfelden noch sicherer zu gestalten. Ein Gespräch mit dem zuständigen Projektleiter des Kreises Groß-Gerau findet am Freitag, den 28. August statt.