Kindertagesstätten

Vielfalt und Individualität:
acht KiTas bieten acht eigenständige Konzepte
KiTa Naturkindergarten "Waldeule"
„Natur hautnah erleben und das jeden Tag? Dann bist Du bei uns genau richtig - im Naturkindergarten "Waldeule"

Wer wir sind

Wir im Naturkindergarten „Waldeule“ sind ein herzliches, engagiertes Team aus fünf Erzieherinnen und einer Kraft im Freiwilligen Sozialen Jahr. Obwohl wir alle, wie auch unsere Kinder von Grund auf verschieden sind, vereint uns doch unsere Liebe zur Natur. Mit der Eröffnung des Naturkindergartens 2017 haben wir einen Ort geschaffen, an dem Kinderträume wahr werden.

Täglich erleben wir mit unseren 20 Kindern zwischen drei und sechs Jahren spannende Abenteuer und erkunden die umliegenden Wiesen, Wälder und Felder. Treffpunkt jeden Morgen und damit der Startpunkt für eine neue spannende Entdeckungstour, ist unser Basislager auf dem Gelände der alten Geflügelzuchtanlage von Worfelden. 

Das weitläufige Gelände ist heute perfekt für uns hergerichtet: So finden wir dort neben unserem Lagerhaus und dem Toilettenwagen inzwischen auch ein Bürobauwagen, eine Küche mit Essplätzen für die Kinder sowie einen großen Kindergartenbauwagen. Der große Kindergartenbauwagen ist besonders wichtig, wenn das Wetter mal so gar nicht mitspielt, denn hier finden wir bei extremer Wetterlage einen warmen Unterschlupf.  

Am liebsten sind wir draußen und erforschen unsere Umwelt. Deshalb geht es von der Basisstation meistens schnell weiter zu einer unseren Feld-, Wald- und Wiesenstationen. Die verschiedenen Anlaufstationen werden von den Kindern ausgesucht. 

Der Wald wird hierbei immer mehr zu unserem Zuhause. Im "Zauberkesselwald" gibt es inzwischen ein großes selbstgebautes Tipi und eine Biotoilette für Kinder.Manchmal bekommen wir auch Besuch von Joggern, Hunden und ihren Besitzern, Kindergruppen, Pferden und Reitern.


Unser pädagogisches Konzept

Unser Kindergarten unterscheidet sich maßgeblich von anderen KiTas durch unsere Naturverbundenheit. Die Tatsache, dass wir permanent im Freien sind und, abgesehen von den Bauwägen in unserer Basisstation, auch keine festen Räumlichkeiten brauchen, macht den Alltag in unserem Kindergarten zu einer spannenden Herausforderung. Der Wald und die umliegenden Felder werden bei uns als pädagogischer Raum genutzt. Bei der Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken aus der Natur unserer unmittelbaren Umgebung (z.B. Apfelgelee, Holunderblütensirup), vermitteln wir den Kindern eine enge Verbindung zur Natur. Nur was man kennt und achtet, kann man auch schätzen.

Die Natur bietet den Kindern unzählige Gelegenheiten, Körper und Sinne zu gebrauchen, kreativ zu werden und zu experimentieren. In den natürlichen Lebenssituationen ergeben sich viele Herausforderungen. Ganzheitlichkeit ist gefragt, d.h. die Kinder lernen mit allen Sinnen, dem ganzen Körper und allen Ebenen der Wahrnehmung. Die Grob- und Feinmotorik werden durch die natürliche Bewegungsanlässe und – Möglichkeiten gefördert. Die Kinder bekommen die Gelegenheit ihre eigene Körperlichkeit zu erfahren.

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Projekte und Besonderheiten: 

Neben den fast täglichen Ausflügen, die wir mit den Kindern in die umliegenden Wiesen, Felder und Wälder unternehmen, gibt es natürlich noch weitere tolle Aktivitäten. Sei es ein Besuch vom Förster, einem Fachmann für Pilze und Kräuterkunde oder einer Waldpädagogin von der Schutzgemeinschaft „Deutscher Wald“. 

Unsere Aktivitäten orientieren sich an den natürlichen Gegebenheiten und am jahreszeitlichen Rhythmus. Zusätzliche Projekte, zum Beispiel der Bau eines Tipi-Zelts oder einen Kräutergarten bauen, sollen unsere Aktivitätenvielfalt ergänzen. An manchen Tagen arbeitet einer von insgesamt vier Hunden im Naturkindergarten. Luke, Chilli, Pepper, Lupon und Frodo sind ausgebildete „Kiga-Dogs“. Sie begleiten die „Waldeulen“ bei ihren Abenteuern.