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Kommunale Wärmeplanung

Kommunale Wärmeplanung

Start der kommunalen Wärmeplanung in Büttelborn – Gemeinsam in eine klimafreundliche Zukunft

Büttelborn startet offiziell mit der kommunalen Wärmeplanung und setzt damit einen wichtigen Impuls für eine nachhaltige, langfristig klimafreundliche Wärmeversorgung.

Die kommunalen Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument mit dem Ziel bestehende Wärmeversorgungsstrukturen zu analysieren, Einsparpotenziale zu identifizierten und konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine klimafreundliche Umstellung aufzuzeigen. Dazu gehören unter anderem die Integration erneuerbarer Energien, die Nutzung von Abwärme, der Bau und Erweiterung von Wärmenetzen sowie die energetische Sanierung im Gebäudebestand.

Für die Erarbeitung der kommunalen Wärmeplanung hat Büttelborn das Beratungs- und Planungsunternehmen Drees & Sommer SE beauftragt und befindet sich seit Dezember 2026 in der Bestands- und Potenzialanalyse – und damit am Anfang des Prozesses. Die kommunale Wärmeplanung soll bis spätestens Ende Dezember 2026 abgeschlossen werden.

Abbildung 1: Leistungsbausteine Kommunale Wärmeplanung, Drees & Sommer SE

Der Prozess erfolgt unter Einbindung lokaler Akteure – darunter Energieversorger, Wohnungswirtschaft, Fachverwaltung und weitere relevante Partner. Ziel ist es, gemeinsam ein strategisches Fundament zu schaffen, das als Orientierung für künftige Maßnahmen und Investitionen im Bereich der Wärmeversorgung dient. Bestehende Klimaschutzkonzepte und Planwerke der Stadt werden dabei berücksichtigt und sinnvoll verknüpft.

Die kommunale Wärmeplanung versteht sich als langfristiger Prozess: Sie zeigt Möglichkeiten auf, ersetzt jedoch keine konkreten Umsetzungsprojekte. Vielmehr bildet sie die Grundlage, auf der zukünftige Maßnahmen schrittweise entwickelt, politisch priorisiert und wirtschaftlich bewertet werden können.

Quelle: Leitfaden zur Akteursbeteiligung in der Kommunalen Wärmeplanung der dena (Deutsche Energie-Argentur).

Mit diesem strategischen Schritt stellt sich Büttelborn frühzeitig und vorausschauend den Herausforderungen der Wärmewende ein und legt einen wichtigen Grundstein auf dem Weg zur Klimaneutralität – für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung, die Umwelt, Haushalte und lokale Strukturen gleichermaßen stärkt.